© 2014 Sabine Majus
Smykkekunstner Sabine Majus         Herslevvej 25,   DK 5900 Rudkøbing, Denmark        mobil 0045 20746600      sabine@majussmykker.dk

Warum ist mein Schmuck weiß und nicht überall blank?

Normalerweise ist der Silberschmuck überall blank poliert, maschinenpoliert. Die meisten meiner Schmuckstücke haben eine mattweiße Oberfläche, und beim Schmuck sind nur die erhabenen Bereiche poliert. So kommen die verschiedenen Techniken, wie Schmieden, Retikulieren, (d.h., dass die Silber-oder Goldoberfläche so sehr erwärmt wird, dass sie beginnt flüssig zu werden und eine blasige Oberfläche ergibt).
Dann reibe ich die  Oberfläche mit einem polierten Stahl und das matte Silber oder Gold wird jetzt poliert. Aber nur da, wo ich will. Das gibt der Oberfläche des Silbers mehr Spiel und Leben.

Wie pflegt man Schmuck?

Jeder Schmuck verändert sich beim Tragen. Es kommt sehr darauf an, was man mit den Händen tut, die den Schmuck tragen. Der Abrieb ist gross bei denen, die wie ich, mit Schleifpapier oder bei anderen, die mit Erde, Mörtel, Lehm arbeiten. Die meisten Schmuckstücke werden blank vom Tragen.
Ich finde diese Veränderung schön, weil dadurch der Schmuck noch persönlicher wird.

Besonders wenn man Schmuck nicht trägt, kann er dunkel werden.

Aber auch beim Tragen kann bei manchen Menschen Silberschmuck schwarz werden. Jeder hat seine eigene chemische Zusammensetzung, auf die Schmuckstücke unterschiedlich reagieren.

Manche Chemikalien sind schädlich für den Schmuck. Zum Beispiel Chlorwasser in Schwimmhallen kann die Oberfläche schwarz werden lassen.

Das Beste ist, den Schmuck in eine Flüssigkeit zu tauchen, die das Schwarze entfernt, zum Beispiel "Jewel Clean".

Wenn Sie im Zweifel sind, wenden Sie sich an einen Goldschmied und auch ich werde gerne Ihre Fragen beantworten.
 
Reinigung von Schmuck

Je nachdem, wie oft Sie Ihren Schmuck verwenden, sollten Sie Ihren Schmuck gelegentlich reinigen. So können Sie besonders auch Ringe und Ohrschmuck frei von Schmutz, Ablagerungen und Bakterien halten. Zum Reinigen verwenden Sie am besten warmes Wasser mit einer milden Seifenlösung.
Mit einer weichen Zahnbürste oder einem weichen Tuch (Brillentuch), können Sie den Schmuck säubern und anschliessend in klarem Wasser spülen.
Bei sehr stark verschmutzten Teilen sollten Sie den Schmuck vorher für 10 Minuten im lauwarmen Seifenwasser einweichen.

Der Schmuck aus meiner Werkstatt ist mit einem Stahl poliert und es gibt glänzende und matt-weiße Bereiche. Hier ist es am besten, den Schmuck in flüssigen Silberreiniger zu tauchen. So behält die Oberfläche ihr Lichtspiel.

Auch normaler Goldschmuck kann auf die oben beschriebene Art und Weise gereinigt werden. Es ist wichtig, dass Sie sanft reinigen und nicht scheuern und kratzen. Danach mit lauwarmem Wasser gründlich spülen und  mit einem guten Poliertuch polieren.
Diese Methode sollte nicht bei Süßwasserperlen verwendet werden, da sie beschädigt werden und  ihre Farbe verlieren können.

Steine und Perlen

Perlen und viele Steine, wie Opale und Smaragde ​sind sehr empfindlich. Andere Steine, wie Diamanten und Rubine sind sehr hart.
Ich empfehle, sie einfach mit einem weichen Tuch und warmem Wasser zu reinigen.

Opale bestehen zu 90 % aus Wasser. Bitte nicht unter einer warmen Lampe oder an einer Heizung aufbewahren, dann trocknen sie aus und bekommen Risse.

Goldlegierungen

22 oder 21 Karat wird mit '22K "oder '21K 'gestempelt (wird nur selten in Nord-und Mitteleuropa gesehen, aber oft im Nahen und Fernen Osten).

24 Karat Feingold wird gestempelt '24K "oder 999", das heisst 999,999 Promille, denn es kann nie garantiert 100% rein sein.

Die beste Legierung für die Schmuckherstellung ist 18 Karat gestempelt '18K 'oder '750' . 18 Karat enthält 750 Promille (75%) Feingold und 250 Teile pro Tausend (25%)-Legierung Material

18k Gold ist nicht zu weich, wie viele, selbst Goldschmiede, es behaupten. Wenn man die alten Handwerkstechniken anwendet, ist es auch möglich, Schmuck aus 24 karätigem Gold herzustellen. Es wird durch Schmieden, Zisilieren und Biegen gehärtet !

14 Karat gestempelt ’14K’ oder ’585′ ist die allgemein gebräuchlichste Goldlegierung. 14 Karat hat 585 Promille (58,5%) Feingold und 415 Promille (41,5%) Legierungsmaterial, Silber und Kupfer.

8 Karat gestempelt ’8K’ oder ’333′ ist die niedrigste Goldlegierung, die für die Schmuckherstellung angewendet wird, weil sie mehr Legierungsmaterial beinhaltet als Feingold. 8 Karat hat 333 Promille (33,3%) Feingold und 667 Promille (66,7%) Legierungsmaterial.
Aufbewahren von Schmuck

Wenn Sie  Ihren Schmuck nicht tragen, ist es eine gute Idee, den Schmuck  in einer geschlossenen Box aufzubewahren. Besser noch ist ein luftdichter Kunststoffbeutel. So können Sie vermeiden, dass der Schmuck sich verfärbt - vor allem Silberschmuck kann schwarz werden.
Und lassen Sie nicht Ihren Schmuck in einem großen Haufen liegen, sondern in einer Box oder dergleichen. Der Schmuck ist kratzempfindlich. Halten Sie den Schmuck vorzugsweise separat.
Aber das Beste ist immer noch den Schmuck zu tragen.

Wenn Sie Zweifel haben, wie Sie die Oberfläche reinigen oder aufbessern können, ist es das Beste sich an einen Goldschmied zu wenden.


Fragen zum Pflegen von Schmuck und zu Silber- und Gold Legierungen
23-Jan-14


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23-Jan-14
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mit freundlichen Grüssen Sabine Majus


Fragen zum Reinigen von Schmuck
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333/ooo Gold,
8 Karat Gold,
33,3% Feingold, der Rest ist
Silber und Kupfer


585/ooo Gold,
14 Karat Gold,
58,5% Feingold, der Rest ist Silber und Kupfer. Der Anteil von Kupfer bestimmt die Farbe.


750/ooo Gold,
18 Karat Gold,
75% Feingold, der Rest ist Silber und Kupfer

999,999/ooo Gold,
24 Karat Gold, 99,999% Gold,
Feingold, reines Gold! Beim Schmelzen, über 1000 Grad, bleibt die Farbe und der Glanz erhalten!

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